Nachhaltigkeit

Wir sparen nicht an der Qualität, sondern an der Verpackung

Die Natur ist einer der wichtigsten Partner bei der Herstellung unserer Produkte. Deshalb ist unser Sortiment hinsichtlich ökologischer Aspekte optimiert. Nicht nur mit der Wahl von Pflanzen aus Bio-Anbau fördern wir einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur – auch bei den Verpackungen folgen wir dieser Maxime.

Verpackungen, die „auf den Kopf gestellt“ werden können, erleichtern die Entnahme, z. B. bei Körpermilch und Handcreme, so dass weniger Reste ungenutzt zurückbleiben. Alle von uns eingesetzten Dosen, Tiegel, Tuben und Flaschen sind zudem recyclebar sowie frei von Schwermetallen und halogenierten Verbindungen wie Fluor, Chlor oder Brom. Wo zusätzliche Faltschachteln unumgänglich sind, werden sie aus FSC*-zertifiziertem Material hergestellt. Zudem verzichten wir auf Beipackzettel. Jährlich sparen wir durch diese Umstellungen rund zwölf Tonnen Kunststoff und neun Tonnen Papier ein. Würde man das Papier ausbreiten, entspräche dies umgerechnet einer Größe von 14 Fußballfeldern.

* FSC = Forest Stewardship Council, 1993 gegründeter Verein zur nachhaltigen Nutzung der Wälder.

Fair Trade mit

Kleinbauern in Sri Lanka

Wir verwenden für unsere Produkte mit Grünem Tee & Reis grünen Tee aus Sri Lanka. Der Rohstoff ist ein „Fair Trade“-Produkt und kommt aus kontrolliert biologischem Anbau. Durch die Nutzung des „Fair Trade“-Systems können wir mit folgenden Maßnahmen dazu beitragen, die Lebensqualität von Kleinbauern und ihren Familien zu verbessern:

  • feste Preise, die 50 Prozent über dem Marktpreis liegen.

  • unentgeltliche Schulungen und technische Beratung.

  • kostenlose Bio-Zertifizierung.

  • langfristige Zusammenarbeit auf der Basis von Anbauverträgen.

Auf diese Weise unterstützen wir die Bauern vor Ort dabei, sich selbst zu helfen und gleichzeitig eine höhere Produktivität zu erzielen. Zusätzlich wird auch das Entstehen großer Monokulturen vermieden und die Teeplantagen können, von unabhängigen Organisationen zertifiziert, biologisch bewirtschaftet werden.

Pflegeprodukte mit grünem Tee mattieren die Haut lang anhaltend und bewahren ihr natürliches Gleichgewicht.

Hilfsprojekt in

Marokko

Die Arganie ist eine der ältesten Baumarten der Welt – und sie ist vom Aussterben bedroht. Derzeit gibt es sie nur noch in Marokko und dort lediglich auf einer Fläche von 0,8 Millionen Hektar. Wir unterstützen mit unserer Pflegeserie mit Sheabutter & Arganöl den Erhalt der Arganie. Dazu beziehen wir unser Arganöl von der marokkanischen Genossenschaft „Marogania“. Diese nutzt einen Teil ihres Umsatzes für die Kultivierung und die Pflege von Arganbäumen und trägt so dazu bei, die weitere Ausbreitung der Wüste in der Region Essaouira zu verhindern.

Mit dieser Zusammenarbeit unterstützen wir zusätzlich die Förderung der Landwirtschaft und die Ausbildung von Kindern in Marokko. So finanzierte „Marogania“ mit den Erlösen aus dem Arganölverkauf an Florena den Bau einer Wasserpumpe. Im Rahmen eines anderen Projekts konnten in fünf Schulen Elektrizitätsanschlüsse und getrennte Toiletten für Jungen und Mädchen eingerichtet werden. Das ist oft Voraussetzung dafür, dass auch Mädchen zur Schule gehen dürfen. Vom Schutz der Arganie und von dem Engagement Florenas profitieren insbesondere auch die Frauen in Marokko. Sie verarbeiten die Argannüsse zu wertvollem Öl. Unterstützt durch „Marogania“ und Abnehmer wie Florena haben die Frauen eine sichere Einnahmequelle und erhalten einen fairen Lohn, mit dem sie ihre Familien ernähren.

 

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Erhalt des biologischen
Gleichgewichts in der

französischen Camargue

Für unsere Produkte mit Grünem Tee & Reis beziehen wir roten Reis* aus der französischen Camargue. Der rote Reis hat in dieser Region die wichtige Aufgabe, das biologische Gleichgewicht zu erhalten.
Die Camargue liegt im Rhône-Delta und ist geprägt durch eine Sumpf- und Seenlandschaft. Sie bietet Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten. Im 19. Jahrhundert wurden dauerhafte Dämme und Deiche errichtet, um die Siedler vor Hochwasser zu schützen und die Erträge der Landwirtschaft zu erhöhen. Mit schweren Folgen für die Umwelt: Ohne die klärenden Fluten versalzte der Boden.

1593 wurde hier erstmals Reis angebaut und so die Stabilität der Region gesichert. Denn Reis entsalzt den Boden, indem er das Natriumchlorid tiefer nach unten in die Erde zieht. Bis heute wurde der Anbau weiterentwickelt, um die einzigartigen natürlichen Gegebenheiten in der Camargue zu erhalten. Durch den Einkauf von rotem Reis und die Förderung seines Anbaus können wir nachhaltig unseren Beitrag dazu leisten.


* Dieser Reis ist von Ecocert zertifiziert und erfüllt sogar die Kriterien der Lebensmittelsicherheit von ökologischen Erzeugnissen (geprüft nach dem Konzept der Gefahrenanalyse und der kritischen Lenkungspunkte 2007). Zudem ist der Reisanbau nach der internationalen Norm ISO 022000 zertifiziert.