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03.02.2012 | Marke Florena

Praktische Tipps für ein verschneites Natur-Abenteuer

Praktische Tipps für ein verschneites Natur-Abenteuer

Tiefschnee, kalter Wind und herausfordernde Touren haben das „Florena men Abenteuer Natur 2012“ für unsere fünf Gewinner zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Ende Januar sind die Männer wieder in Deutschland gelandet. Wir haben bei ihrem Coach Lars Konarek gleich einmal nachgefragt, wie es war und mit welchen Tricks sie die Zeit in Rumänien gemeistert haben:

Herr Konarek, was hat die Reise so besonders gemacht?

Die super Stimmung und das abenteuerliche Wetter! Die Truppe war wahnsinnig motiviert, interessiert und immer für einen Spaß zu haben. Am dritten Tag ist ein Schneesturm mit fast 90 km/h Windgeschwindigkeit aufgezogen – eine Situation, in der man die Kraft der Natur im wahrsten Sinnen des Wortes hautnah erlebt. Unter diesen außergewöhnlichen Bedingungen war der Zusammenhalt in der Gruppe natürlich sehr wichtig.

Hört sich abenteuerlich an – Welche Tipps haben Sie den Männern in dieser Situation gegeben?
Sie sollten sich eine Mulde oder Senke suchen und sich dort hinein kauern. So ein eisiger Wind, wie wir ihn erlebt haben, entzieht dem Körper nämlich viel wichtige Wärme.
Die größte Gefahr bei plötzlichen Schneestürmen ist aber, schnell die Orientierung zu verlieren, weil sich das komplette Landschaftsbild verändert. Daher sollte man sich immer schon während der Tour markante Geländepunkte einprägen, z. B. einen großen Felsen. Außerdem ist es wichtig viel zu trinken. Das hält das Blut flüssig und beugt Erfrierungen vor.

Dafür ist Schnee praktisch – es mangelt auf jeden Fall nicht an Flüssigkeit, oder?
Das stimmt leider nur bedingt. Wichtig für unseren Körper sind vor allen Dingen die Mineralien, die unser Trinkwasser enthält. Diese nimmt z. B. fließendes Gewässer durch die Reibung mit Gestein auf. Da Schnee aber in den Wolken entsteht, kann ein solcher Prozess nicht stattfinden – geschmolzen ist er also quasi destilliertes Wasser. Der mehrtägige Verzehr von Schnee führt zu gefährlichen Mangelerscheinungen wie Kreislaufproblemen oder starken Krämpfen.
Es gibt aber zwei Tricks, mit denen man mitten in der Natur selbst „Mineralwasser“ herstellen kann: Einfach Eiszapfen von salzhaltigen Höhlenwänden schmelzen oder Schnee mit mineralhaltiger Asche vom Lagerfeuer mischen.

Vielen Dank für das sehr interessante Interview Herr Konarek!

Haben Sie schon einmal ein Abenteuer in der Natur erlebt und möchten ihre Erfahrungen teilen? Oder planen Sie eine Tour und brauchen noch weitere Tipps? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare.

Autor/in dieses Beitrags:
Blog-Redaktion
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Elisabeth Ullmann | 16.02.2012 23:13

Mir gefällt es, was diese Männer auf sich nehmen und bei Eis und Schnee ihre Belastbarkeit zu testen. Hier können sie allen beruflichen Stress vergessen und nur eins mit der Natur sein. Wirklich große Klasse. Keine Frauen dabei, da kann man auch die Kameradschaft pflegen und ist aufeinander angewiesen.

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